Die Daytrading Kultur – Schnelllebig und riskant

Beispiel für Daytrading KulturEin weit verbreitetes Phänomen, das immer mehr Popularität erlangt, ist die Daytrading Kultur. Schnelle Trades, die oft nur Sekunden dauern, hohe Hebel und riskante Spekulation, prägen diese immer größer werdende Community von Tradern.
Dabei ist die Daytrading Kultur etwas, das vor allem von jungen Menschen, und das sind es normalerweise Männer, die eher eine schlechte Schulbildung vorzuweisen haben, gestützt wird. Möglicherweise liegt es daran, dass die Risikobewertung für sie nicht so gut möglich ist oder die Verlockung einen Weg gefunden zu haben, es der Gesellschaft zeigen zu können, zu groß ist; der Zustrom unter dieser Bevölkerungsschicht ist ungebrochen hoch.

Daytrading Broker sind leicht zugänglich

Beflügelt wird die Daytrading Kultur von der Einfachheit, mit der diese Handelsform ausgeübt werden kann. Was es früher nur sehr kompliziert möglich dem Tageshandel nachzugehen, ist es durch das Aufkommen der Daytrading Broker mittlerweile wohl die am einfachsten umsetzbare Art des Handelns.
Wie die Website daytrading-broker.net zeigt, sind es vor allem CFD Anbieter, welche für die kurzfristige Spekulation auf Börsenkurse genutzt werden.

Besonderheiten bei CFD Broker

Bei einem CFD Broker findet der Handel außerbörslich statt. Das bedeutet, dass man nicht wirklich Werte an- und verkaufen muss, um Profit zu erzielen, sondern lediglich auf deren Kursentwicklung spekuliert. Damit eröffnet sich die Möglich nicht nur an steigenden Börsenkursen zu partizipieren, sondern ebenso an fallenden Kursen zu verdienen.
Dabei kommen beim CFD Trading Hebel zum Einsatz. Diese haben die Eigenschaft das Kapital des Traders, abgängig vom Asset, zu vervielfachen. Genau diese Hebel sind auch der Grund, warum diese vorzüglich als Daytrading Broker genutzt werden, denn so kann man schon mit relativ wenig Kapital an kleinen Kursbewegungen profitieren.
Einen Gewinn bezieht man allerdings beim CFD Trading nicht aus der Steigerung des Werts eines Assets an sich, sondern dieser wird vom CFD Anbieter bezahlt. Genauso erleidet man einen Verlust nicht einfach, weil die Assets nicht mehr so viel wert sind, sondern weil man sich dazu verpflichtet den Kursverlust an den CFD Broker zu bezahlen.

Relevanz für die Daytrading Kultur

Ohne diese Art von außerbörslichem Handel wäre es für viele der Daytrader gar nicht möglich dem Tageshandel nachzugehen. Die Daytrading Kultur ist quasi abhängig von außerbörslichem Handel und dem Angebot der CFD Broker. Dass dieses Finanzinstrument dabei von den meisten gar nicht richtig verstanden wird, scheint nur eine untergeordnete Rolle zu spielen. Alles was zählt scheint der Umstand zu sein, dass man rein durch eine Sicherheitsleistung, Margin genannt, mit einem viel größeren Tradingvolumen handeln kann und so die Chance hat an dieser Art des Tradings teilzunehmen.
Geschürt wird das Verlangen danach von angeblichen Daytradern auf Instagram und YouTube die vorgeben damit Millionen zu machen.

Fazit

Ob die Daytrading Kultur etwas ist das in Europa bestand hat oder nicht wird sich zeigen. In den USA sind derartige Daytrading Broker übrigens verboten und auch bei uns werden diese seit 2017 stärker reguliert. So gibt es auch Stimmen, welche ein Verbot dieses Finanzinstruments fordern, so wie das bei Binären Optionen geschehen ist. Die Begründung dafür ist, dass besonders Anfänger von CFD Brokern angezogen werden, diese aber das dahinterstehende Risiko nicht richtig abschätzen können.
Wie dem auch sei; momentan ist die Daytrading Kultur in Österreich angekommen und es scheint nicht, dass der Euphorie ein baldiger Abbruch droht.