KREATIVES EUROPA (2014-2020)
Legislativvorschlag der Europäischen Kommission
Am 23. November 2011 hat die Europäische Kommission den Vorschlag für das neue EU-Programm Kreatives Europa (2014-2020) vorgelegt. Es führt die aktuellen Programme Kultur, MEDIA und MEDIA Mundus zusammen und schafft ein neues Finanzierungsinstrument für die Kreativwirtschaft, das in Form eines neuen Garantiefonds einen vereinfachten Zugang zu Darlehen ermöglicht.
Das Programmbudget ist für die 7-jährige Laufzeit mit 1,8 Mrd Euro. veranschlagt. Die vorläufige Mittelzuweisung beträgt 30 % für den Aktionsbereich Kultur, 55 % für den Aktionsbereich MEDIA und 15 % für einen neuen Aktionsbereich, der ein Finanzierungsinstrument für die Kreativwirtschaft (Garantiefonds für KMUs) umfasst und die länderübergreifende politische Zusammenarbeit fördert.
Das Programm soll im Sinne der EU 2020-Strategie die Kultur-, Kino- und Kreativbranchen in Europa unterstützen, einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Innovation und sozialer Inklusion zu leisten. Seine Prioritäten zielen ab auf die Stärkung von Kapazitäten und transnationale Verbreitung.
Prioritäten:
- Nutzung der Chancen der Globalisierung und des digitalen Zeitalters unter Berücksichtigung der Veränderungen in Produktion, Vertrieb und Nutzung kultureller Werke
- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Kultur- und Kreativsektors
- Förderung des Aufbaus von Kapazitäten und Karrieren
- Auf- und Ausbau neuer Publikumsschichten und neuer Märkte
- Förderung und Wahrung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt
Das Programmbudget ist für die 7-jährige Laufzeit mit 1,8 Mrd Euro. veranschlagt. Die vorläufige Mittelzuweisung beträgt 30 % für den Aktionsbereich Kultur, 55 % für den Aktionsbereich MEDIA und 15 % für einen neuen Aktionsbereich, der ein Finanzierungsinstrument für die Kreativwirtschaft (Garantiefonds für KMUs) umfasst und die länderübergreifende politische Zusammenarbeit fördert.
Das Programm soll im Sinne der EU 2020-Strategie die Kultur-, Kino- und Kreativbranchen in Europa unterstützen, einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Innovation und sozialer Inklusion zu leisten. Seine Prioritäten zielen ab auf die Stärkung von Kapazitäten und transnationale Verbreitung.
Prioritäten:
- Nutzung der Chancen der Globalisierung und des digitalen Zeitalters unter Berücksichtigung der Veränderungen in Produktion, Vertrieb und Nutzung kultureller Werke
- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Kultur- und Kreativsektors
- Förderung des Aufbaus von Kapazitäten und Karrieren
- Auf- und Ausbau neuer Publikumsschichten und neuer Märkte
- Förderung und Wahrung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt
Für den Kulturbereich zeichnen sich folgende Fördermaßnahmen ab:
- Grenzüberschreitende Kooperationen
- Aktivitäten europäischer Stellen und Netzwerke
- Systemrelevante und breitenwirksame Aktivitäten zur Förderung junger Talente und zur Unterstützung der Zirkulation von KünstlerInnen und von Werken.
- Förderung der literarischen Übersetzung
- Aktionen zur Sichtbarmachung der kulturellen Vielfalt und der Förderung des interkulturellen Dialogs (Europ. Kulturpreise, Europ. Kulturerbesiegel, Kulturhauptstädte Europas)
- Aktivitäten europäischer Stellen und Netzwerke
- Systemrelevante und breitenwirksame Aktivitäten zur Förderung junger Talente und zur Unterstützung der Zirkulation von KünstlerInnen und von Werken.
- Förderung der literarischen Übersetzung
- Aktionen zur Sichtbarmachung der kulturellen Vielfalt und der Förderung des interkulturellen Dialogs (Europ. Kulturpreise, Europ. Kulturerbesiegel, Kulturhauptstädte Europas)
Erste Einigung der EU-Ministerinnen am 10. Mai 2012
Seit seiner Vorlage im November 2011 wurde der Programmvorschlag betreffend "Kreatives Europa" seitens der EU-Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament debattiert. Der EU-Ministerrat konnte am 10. Mai 2012 eine Einigung zu bestimmten inhaltlichen Punkten erzielen. Das Programm wird unter zypriotischer EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2012 weiterverhandelt. Die Verhandlungen sollen bis 2013 abgeschlossen sein.
Partielle Allgemeine Ausrichtung des Rates
Presseaussendung des Rates
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