Best Practice Projekte
COMEDIA II
Culture of diversity in Europe mirrored in theatrical cooperations working with migrants and Europeans
Sparte:
Darstellende Kunst
Organistor:
WUK – Werkstätten & Kulturhaus Wien (Wien)
Mitorganistoren:
Acto. Instituto de Arte Dramática (P)
Institut de Cultura de Barcelona (SP)
Frascati (vormals nes theaters) – Amsterdam (NL)
Parc de la Villette (F)
Theater Zuidplein (NL)
Institut de Cultura de Barcelona (SP)
Frascati (vormals nes theaters) – Amsterdam (NL)
Parc de la Villette (F)
Theater Zuidplein (NL)
Dauer:
01.12.2001 - 30.11.2004
EU-Zuschuss:
887.163 Euro
Das WUK – Werkstätten & Kulturhaus arbeitet bereits seit vielen Jahren im Bereich der MigrantInnenkultur. Im Jahr 2000 gründete das WUK Theater gemeinsam mit fünf anderen Partnerorganisationen aus Europa das „Comedia Netzwerk“ mit der Zielsetzung, den vor allem in den Großstädten wie Amsterdam, Rotterdam, Paris, Barcelona und Wien lebenden MigrantInnen ein besonderes Interesse zu schenken und am Begriff der „kulturellen Vielfalt“ zu arbeiten. Die Einseitigkeit der vorherrschenden Dominanzkulturen in den Künsten und insbesondere in der darstellenden Kunst sollte gebrochen und den Migrationskulturen die Möglichkeit gegeben werden, ihre Lebenserfahrung, ihre kulturelle Entwurzelung und ihre Assimilationsschwierigkeiten in Zusammenarbeit mit anderen KünstlerInnen und WissenschafterInnen zu thematisieren und auszudrücken.
Zusätzlich zu den Aktivitäten in den ersten beiden Jahren, der Koproduktion „A Smile“ zwischen Acto, WUK Theater und Theater Zuidplein, der „First International Conference on Urban Street Arts“ und dem jährlich stattfinden Festival „La Mercè Arts de Carrer“ in Barcelona, wurde mit „Life.Rituals“ ein spezifischer Schwerpunkt ausgearbeitet, in dem es um die Reflexion der Themen „Migration und Rituale“ ging. Vorträge, Workshops, formelle sowie informelle Treffen der KünstlerInnen mit WissenschafterInnen und VeranstalterInnen waren die Grundlage für die Erarbeitung von fünf Theaterproduktionen in Wien, Amsterdam, Barcelona, Paris und Estarreja, die im dritten Jahr in den Spielstätten der Mitorganisatoren und assoziierten Partner tourten und in Wien im Rahmen des Schwerpunktes „Life.Rituals. Theaterstimmen in einem Neuen Europa“ gezeigt wurden. Die Produktionen im einzelnen:
Überallochtoon – You could have been me and I could have been you
Regie: Mirjana Ilic’ Produktion: Productiehuis [FRASCATI]/Amsterdam.
Das Stück beabsichtigt, ein Rollenmodell für den/die ideale/n Migranten/in zu schaffen. Wenn du fremd bist, wie verhältst du dich am Besten, wie wirst du beschrieben, wie erlangst du die beste Position? Dieses Stück entstand dank der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der DarstellerInnen und wurde durch den Integrationskurs inspiriert, den die Regisseurin als Migrantin in den Niederlanden besuchen musste.
Gharb
Regie: Cyrus Frisch, Produktion: Productiehuis [FRASCATI]/Amsterdam.
Das Stück will den Blick auf das Andere/die Anderen mit unterschiedlichen
Perspektiven schärfen. Jenseits der kulturellen Unterschiede sehen sich die zwei Charaktere (ein Araber und ein Skinhead) im Augenblick des Todes wie sie wirklich sind.
The Transformation
Text und Dramaturgie: Iva Sveshtarova, Produktion: ACTO/Estarreja/Portugal.
„The Transformation“ besitzt zwei Bezugspunkte: Franz Kafkas „Die Verwandlung“ und die Welt der Chat Channels. Es kommt zu Interferenzen und Überblendungen, gesteigert bis zu dem Moment, an dem der in sich geschlossene Handlungsablauf
brüchig wird.
Xenopolis – Stadt der Fremden, Stadt der Gäste
Regie: Birte Brudermann, Produktion: WUK Theater.
Zwei in völliger Isolation lebende Menschen unterschiedlichster Herkunft treffen in einer Stadt aufeinander. Aus ihrer Vergangenheit und ihren gegenwärtigen Erfahrungen versuchen sie, eine „Kultur des Miteinanders“ zu entwickeln. Alle DarstellerInnen und das Hintergrundteam sind Personen unterschiedlichster Abstammung, die Wien als zweite Heimat gewählt haben.
Hasta Cuando? Wie lange noch?
Regie: Christiane Véricel, Cie. Image Aigue, Produktion: Eine Koproduktion von Parc de La Villette/Paris, Forum Universel des Cultures 2004/Barcelona,Cie. Image Aigue und WUK Theater
Auf der Bühne stehen Kinder und Erwachsene, die nach einem verlorenen Krieg zusammentreffen. Jeder muss sich behaupten, um seinem Leben neue Qualität zu geben. Der Kampf um Macht beginnt im eigenen sozialen Milieu. Die Kinder in Spanien, Frankreich und Österreich stammen jeweils aus Lateinamerika, Afrika und der Türkei.
Zusätzlich zu den Aktivitäten in den ersten beiden Jahren, der Koproduktion „A Smile“ zwischen Acto, WUK Theater und Theater Zuidplein, der „First International Conference on Urban Street Arts“ und dem jährlich stattfinden Festival „La Mercè Arts de Carrer“ in Barcelona, wurde mit „Life.Rituals“ ein spezifischer Schwerpunkt ausgearbeitet, in dem es um die Reflexion der Themen „Migration und Rituale“ ging. Vorträge, Workshops, formelle sowie informelle Treffen der KünstlerInnen mit WissenschafterInnen und VeranstalterInnen waren die Grundlage für die Erarbeitung von fünf Theaterproduktionen in Wien, Amsterdam, Barcelona, Paris und Estarreja, die im dritten Jahr in den Spielstätten der Mitorganisatoren und assoziierten Partner tourten und in Wien im Rahmen des Schwerpunktes „Life.Rituals. Theaterstimmen in einem Neuen Europa“ gezeigt wurden. Die Produktionen im einzelnen:
Überallochtoon – You could have been me and I could have been you
Regie: Mirjana Ilic’ Produktion: Productiehuis [FRASCATI]/Amsterdam.
Das Stück beabsichtigt, ein Rollenmodell für den/die ideale/n Migranten/in zu schaffen. Wenn du fremd bist, wie verhältst du dich am Besten, wie wirst du beschrieben, wie erlangst du die beste Position? Dieses Stück entstand dank der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der DarstellerInnen und wurde durch den Integrationskurs inspiriert, den die Regisseurin als Migrantin in den Niederlanden besuchen musste.
Gharb
Regie: Cyrus Frisch, Produktion: Productiehuis [FRASCATI]/Amsterdam.
Das Stück will den Blick auf das Andere/die Anderen mit unterschiedlichen
Perspektiven schärfen. Jenseits der kulturellen Unterschiede sehen sich die zwei Charaktere (ein Araber und ein Skinhead) im Augenblick des Todes wie sie wirklich sind.
The Transformation
Text und Dramaturgie: Iva Sveshtarova, Produktion: ACTO/Estarreja/Portugal.
„The Transformation“ besitzt zwei Bezugspunkte: Franz Kafkas „Die Verwandlung“ und die Welt der Chat Channels. Es kommt zu Interferenzen und Überblendungen, gesteigert bis zu dem Moment, an dem der in sich geschlossene Handlungsablauf
brüchig wird.
Xenopolis – Stadt der Fremden, Stadt der Gäste
Regie: Birte Brudermann, Produktion: WUK Theater.
Zwei in völliger Isolation lebende Menschen unterschiedlichster Herkunft treffen in einer Stadt aufeinander. Aus ihrer Vergangenheit und ihren gegenwärtigen Erfahrungen versuchen sie, eine „Kultur des Miteinanders“ zu entwickeln. Alle DarstellerInnen und das Hintergrundteam sind Personen unterschiedlichster Abstammung, die Wien als zweite Heimat gewählt haben.
Hasta Cuando? Wie lange noch?
Regie: Christiane Véricel, Cie. Image Aigue, Produktion: Eine Koproduktion von Parc de La Villette/Paris, Forum Universel des Cultures 2004/Barcelona,Cie. Image Aigue und WUK Theater
Auf der Bühne stehen Kinder und Erwachsene, die nach einem verlorenen Krieg zusammentreffen. Jeder muss sich behaupten, um seinem Leben neue Qualität zu geben. Der Kampf um Macht beginnt im eigenen sozialen Milieu. Die Kinder in Spanien, Frankreich und Österreich stammen jeweils aus Lateinamerika, Afrika und der Türkei.