Cultural Contact Point Austria

 
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Best Practice Projekte

readme.cc

The Virtual Library
Sparte: Literatur
Organistor: Pilgern & Surfen Melk (Niederösterreich)
Mitorganistoren: Collegium Budapest (H)
Kodolányi-Janos Gesamthochschule Székesfehervár (H)
Sorbonne Nouvelle Paris (F)
Literaturhaus Hamburg (D)
Central European Dialogue (CZ)
Translation Center, University of Copenhagen (DK)
Dauer: 15.11.2006 - 14.11.2009
EU-Zuschuss: 471.340 Euro
„readme.cc – The Virtual Library“ ist ein neues Austauschforum über Bücher. Das Besondere daran: die TeilnehmerInnen fotografieren sich mit ihrem Lieblingsbuch, kommentieren es und begründen damit ein persönliches virtuelles Bücherregal. „readme.cc“ ist kein anonymes Internet-Forum, sondern ein inspirierender Raum für literarische Begegnungen und individuelle Überraschungen. Des weiteren veröffentlichen auf http://www.readme.cc ExpertInnen aus Literatur, Wissenschaft, Kunst und Medien Kurzkritiken zu Büchern, die sich unter die Stimmen aller LeserInnen mischen.

Die Idee der virtuellen Bibliothek entstand aus dem Bedürfnis, ohne falsche Scheu zwischen Buch- und Internetkultur zu vermitteln. Literaturbetrieb und E-Communities sollten auf einem gemeinsamen Feld zusammengedacht
werden, um zu zeigen, dass sich Individualismus und Gemeinschaftsbildung
seit jeher nicht widersprechen: der intimen Lektüre eines Buches folgte immer schon der Austausch mit anderen Lesern.

„readme.cc“ ist seit 2005 online und erweitert sich kontinuierlich geographisch in Europa. Zu den Standorten Wien, Paris und Budapest kommen Hamburg, London, Prag, Florenz, Marburg und Kopenhagen hinzu; zu den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Ungarisch nunmehr Slowenisch, Tschechisch, Italienisch, Dänisch. Damit erweitern neue Literaturen das Sample an Büchertipps und vervielfältigen es quer durch Europa.

Während des ersten Betriebsjahres von „readme.cc“ haben sich zwei
Benutzergruppen entwickelt: die erste Gruppe ist interessiert an den
Buchtipps, will aber nur beschränkt selber aktiv werden und ein eigenes
virtuelles Bücherregal aufbauen. Die zweite Gruppe engagiert sich stark, baut eigene Bücherregale auf und wünscht sich mehr Möglichkeiten, um sich selbst darzustellen und sich mit anderen auszutauschen. Darüber hinaus ist deutlich geworden, dass ein Schnittstellenprojekt mit einer Internetplattform vermehrt im realen Raum präsent sein muss, um die Community „readme.cc“ bekannt zu machen.

Dementsprechend wurde die Website 2007 einem Redesign unterzogen, dazu kommen neue Tools und Angebote: Links zu Buchhandlungen, Leihbibliotheken und digitalen Volltext-Versionen, Hörbeiträge, ein Diskussionsforum, ein europaweiter Veranstaltungskalender, eine Netzwerkanalyse, Book on Demand. „readme.cc“ soll nachhaltig zu einer dritten Projektphase führen, dem „Virtuellen europäischen Buchclub“.


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