Best Practice Projekte
Gravity.
Art-Religion-Science
Sparte:
Bildende Kunst
Organistor:
Kulturzentrum bei den Minoriten (Steiermark)
Mitorganistoren:
Arbeitsstelle für christliche Bildtheorie an der Universität Münster (D)
Ludwig Museum Budapest – Museum of Contemporary Art (H)
Art & Tek Institute der Kunstuniversität Linz (Ö)
Moderna Galerija Ljubljana – Museum of Modern Art (S)
Vedecko-vyzkumné pracoviste AVU (VVP AVU)
Forschungszentrum der Akademie der bildenden Künste Prag (CZ)
Ludwig Museum Budapest – Museum of Contemporary Art (H)
Art & Tek Institute der Kunstuniversität Linz (Ö)
Moderna Galerija Ljubljana – Museum of Modern Art (S)
Vedecko-vyzkumné pracoviste AVU (VVP AVU)
Forschungszentrum der Akademie der bildenden Künste Prag (CZ)
Dauer:
01.04.2002 - 31.03.2005
EU-Zuschuss:
890.100 Euro
Das Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz ist ein Mehrspartenhaus im Schnittfeld von zeitgenössischer Kunst, Gegenwartskultur und Religion. Mit mehr als 150 Veranstaltungen pro Jahr in Bildender Kunst, Literatur, Neuer Musik, Theater, Tanztheater, Zeitanalyse und Religion ist das Kulturzentrum bei den Minoriten eines der kulturellen und geistigen Zentren der Steiermark.
In den Jahren 2002 – 2005 führte das Kulturzentrum bei den Minoriten das EU-Projekt „GRAVITY. Art Religion Science“ durch. Mit der Intention, einen kulturwissenschaftlichen Dialog zu initiieren, versammelte das Projekt acht Institutionen aus Ost- und Westeuropa und ihre spezifischen Wissens-vermittlungsformen in den Bereichen Kunst, Kulturwissenschaft und Kulturtechnologie.
Am Beispiel der Gravitation sollte untersucht werden, wie die Erkenntnisse der Naturwissenschaften, vor allem der Physik, zu einer Veränderung der religiösen Bilderwelt beigetragen haben. Ziel war es, ein gemeinsames motivgeschichtliches Thema zu untersuchen und die kulturelle Vergangenheit mit der Gegenwart zu einem in die Zukunft weisenden Kooperationsprojekt zu verbinden. Die inhaltliche Aufarbeitung erfolgte in Form von Beiträgen sowohl im theoretischen als auch praktischen Sinn an Hand künstlerischer Erzeugnisse und kunsttheoretischer Schriften. Dabei sollte der Fachwelt ein erweiterter Blick auf den geistes-wissenschaftlichen Begriff Schwerkraft eröffnet und schwer bis kaum zugängliche Recherchen und Erkenntnisse an eine interessierte Öffentlichkeit vermittelt werden.
Das Projekt gliederte sich in Grundlagenforschung und deren Vermittlung in Form von Ausstellungen, Symposien, Vortragsreihen, Publikationen, CD-ROMs, einem digitalen Archiv und einer Website. Mittels Veröffentlichungen in unterschiedlichen Medien (Ausstellung, Publikation, Internet, etc.) wurde eine möglichst breit angelegte Vermittlung der neuen Erkenntnisse in europäisch-geographischer und internationaler Hinsicht gewährleistet.
Die künstlerische Auseinandersetzung auf der Ebene des Bildkonzepts erfolgte im Rahmen der Ausstellung „Himmelschwer – Transformationen der Schwerkraft“. Werke von mehr als 120 KünstlerInnen der letzten sechs Jahrhunderte wurden zusammengeführt, um Weiterleben, Bestreitung und Transformation des Bildthemas „Schwerkraft“ zu dokumentieren und in einen zeitgenössischen Kontext zu stellen.
„Himmelschwer“ war einer der Höhepunkte des Projekts und fand während des europäischen Kulturhauptstadt Jahres 2003 im Landesmuseum Joanneum und in der Grazer Altstadt statt.
In den Jahren 2002 – 2005 führte das Kulturzentrum bei den Minoriten das EU-Projekt „GRAVITY. Art Religion Science“ durch. Mit der Intention, einen kulturwissenschaftlichen Dialog zu initiieren, versammelte das Projekt acht Institutionen aus Ost- und Westeuropa und ihre spezifischen Wissens-vermittlungsformen in den Bereichen Kunst, Kulturwissenschaft und Kulturtechnologie.
Am Beispiel der Gravitation sollte untersucht werden, wie die Erkenntnisse der Naturwissenschaften, vor allem der Physik, zu einer Veränderung der religiösen Bilderwelt beigetragen haben. Ziel war es, ein gemeinsames motivgeschichtliches Thema zu untersuchen und die kulturelle Vergangenheit mit der Gegenwart zu einem in die Zukunft weisenden Kooperationsprojekt zu verbinden. Die inhaltliche Aufarbeitung erfolgte in Form von Beiträgen sowohl im theoretischen als auch praktischen Sinn an Hand künstlerischer Erzeugnisse und kunsttheoretischer Schriften. Dabei sollte der Fachwelt ein erweiterter Blick auf den geistes-wissenschaftlichen Begriff Schwerkraft eröffnet und schwer bis kaum zugängliche Recherchen und Erkenntnisse an eine interessierte Öffentlichkeit vermittelt werden.
Das Projekt gliederte sich in Grundlagenforschung und deren Vermittlung in Form von Ausstellungen, Symposien, Vortragsreihen, Publikationen, CD-ROMs, einem digitalen Archiv und einer Website. Mittels Veröffentlichungen in unterschiedlichen Medien (Ausstellung, Publikation, Internet, etc.) wurde eine möglichst breit angelegte Vermittlung der neuen Erkenntnisse in europäisch-geographischer und internationaler Hinsicht gewährleistet.
Die künstlerische Auseinandersetzung auf der Ebene des Bildkonzepts erfolgte im Rahmen der Ausstellung „Himmelschwer – Transformationen der Schwerkraft“. Werke von mehr als 120 KünstlerInnen der letzten sechs Jahrhunderte wurden zusammengeführt, um Weiterleben, Bestreitung und Transformation des Bildthemas „Schwerkraft“ zu dokumentieren und in einen zeitgenössischen Kontext zu stellen.
„Himmelschwer“ war einer der Höhepunkte des Projekts und fand während des europäischen Kulturhauptstadt Jahres 2003 im Landesmuseum Joanneum und in der Grazer Altstadt statt.